Afghanische und syrische Staatsangehörige sind laut offiziellen Statistiken in Deutschland signifikant überrepräsentiert unter den Verdächtigen von Gewaltverbrechen.

In dieser Woche hat die Bild-Zeitung einige der Daten aus dem Bericht des Bundeskriminalamts (BKA) über „Kriminalität im Kontext von Migration“ veröffentlicht. Die Statistiken zeigen, dass einige ausländische Gruppen viel wahrscheinlicher des Verdachts schwerer Straftaten ausgesetzt sind als deutsche Staatsangehörige.

Wenn man die Gewaltverbrechen betrachtet, ergibt sich eine Rate von 163 Verdächtigen pro 100.000 Deutschen im Jahr 2024. Im Gegensatz dazu liegt die Rate für afghanische Staatsangehörige bei 1.722 Verdächtigen pro 100.000 Einwohnern. Bei syrischen Staatsangehörigen beträgt die Rate 1.740 Verdächtige pro 100.000 Einwohnern, was mehr als das Zehnfache der Rate deutscher Bürger darstellt.

Überrepresentation in weiteren Straftaten

Laut der Zeitung zeigt sich ein ähnlicher Trend in anderen Straftatskategorien, einschließlich Sexualdelikten und Drogenvergehen, die ebenfalls von Syrern und Afghanen dominiert werden.

Getrennte Zahlen, die im vergangenen Monat veröffentlicht wurden, verdeutlichen, dass Ausländer im letzten Jahr über 40 Prozent aller Verdächtigen in Deutschland ausmachten. Bei der Betrachtung von Gewaltverbrechen stieg dieser Anteil auf über 43 Prozent, wie in den Polizeilichen Kriminalstatistiken 2024 (PKS 2024) verzeichnet.

Migranten in der Kriminalität

Die Überrepräsentation von Migranten in der Kriminalstatistik wurde auch durch die Anzahl der Verurteilungen gestützt, in denen ausländische Staatsangehörige 38,9 Prozent im Jahr 2023 ausmachten. Darüber hinaus waren im Juni dieses Jahres 45 Prozent aller Gefangenen Ausländer.

Die tatsächliche Auswirkung der Migration auf die Kriminalitätsraten in Deutschland könnte jedoch viel höher sein, da die Statistiken keine Migranten umfassen, die die Staatsbürgerschaft erworben haben, oder solche mit einem „Migrationshintergrund“, was bedeutet, dass mindestens ein Elternteil im Ausland geboren wurde.

Statistiken zur Kriminalität

Weitere im Oktober veröffentlichte Statistiken, die auf Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz durch die populistische Alternative für Deutschland (AfD) zurückgehen, zeigen, dass Migranten in mindestens 2.802.915 Straffällen zwischen 2015 und 2024 involviert waren.

Die Regierung in Berlin hat angekündigt, die Abschiebungen nach Afghanistan und Syrien wieder aufzunehmen, jetzt, da die Konflikte in beiden Ländern beendet sind. Es gab jedoch bisher keine groß angelegten Rückführungsaktionen.