Far-left climate extremists have claimed responsibility for an arson attack on electrical infrastructure over the weekend that left tens of thousands of people in Berlin without power.

In den frühen Morgenstunden des Samstags wurde ein Feuer mit Brandvorrichtungen an einer Kabelbrücke über den Teltowkanal in Berlin gelegt, was zur Lichterfelder Stromversorgung führte. Das Feuer beschädigte wichtige Stromleitungen und ließ etwa 45.000 private Haushalte sowie 2.200 Unternehmen ohne Strom, berichtete der deutsche Sender NTV.

Am Sonntagabend teilte der Stromnetzbetreiber Berlin mit, dass er inzwischen 7.000 Haushalten und 150 Unternehmen wieder Strom gegeben hat. Aufgrund der komplexen Natur der betroffenen Leitungen könnte es jedoch einige Zeit dauern, bis die Stromversorgung vollständig wiederhergestellt ist. Dies wirft Bedenken auf, dass einige Bewohner möglicherweise einen anderen Unterschlupf suchen müssen, insbesondere wenn die Temperaturen am Abend fallen.

Politische Reaktionen und Maßnahmen

Der Bürgermeister von Berlin, Kai Wegener, hat die Bundesarmee um Unterstützung gebeten, um ihre „Expertise“ in Anspruch zu nehmen und die Stromversorgung so schnell wie möglich wiederherzustellen. Andere, darunter Berlins Senatorin Iris Spranger, haben vorgeschlagen, dass das Militär in dieser Zeit warme Mahlzeiten austeilen sollte.

Am Sonntag enthüllte Spranger gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, dass die linksradikale Anarchistengruppe Vulkangruppe (Volcano Group) die Verantwortung für den Angriff übernommen hat. „Dies ist ein abscheulicher Angriff auf die Menschen in Berlin, der vorsätzlich das Leben von Menschen gefährdet“, sagte die Sozialdemokratin, so berichtet Die Welt.

Die Motivation der Angreifer

In einem Schreiben, in dem die Verantwortung bekannt gegeben wurde, zitierten die Linksradikalen die angebliche Klimakrise als ihre Motivation und erklärten: „In der vergangenen Nacht haben wir erfolgreich das gasbetriebene Kraftwerk in Berlin-Lichterfelde sabotiert… Der Angriff auf das gasbetriebene Kraftwerk ist ein Akt der Selbstverteidigung und der internationalen Solidarität mit all jenen, die die Erde und das Leben schützen.“

„Es gab Stromausfälle in den wohlhabenderen Stadtteilen Wannsee, Zehlendorf und Nikolassee“, fuhr die Vulkangruppe fort. „Stromausfälle waren nicht das Ziel dieser Aktion, sondern die fossile Brennstoffindustrie. Unser Mitgefühl für die vielen Villenbesitzer in diesen Stadtteilen ist begrenzt.“

Vorherige Angriffe und Anomalien

Die Vulkangruppe, die vermutlich im Jahr 2011 gegründet wurde, hat zuvor Verantwortung für Angriffe auf die Tesla-Gigafabrik im Berliner Vorort Grünheide übernommen, indem sie einen Hochspannungstransformator sabotierte, der Energie für die von Elon Musk betriebene Fabrik lieferte.

Dieser Angriff kommt in einem breiteren Kontext von linksradikalen, klimabedingten Anarchistenangriffen auf kritische Infrastrukturen in ganz Europa in den letzten Jahren, oft mit Zielen wie Strom- und Datenkabeln, Fabriken und Eisenbahnen.

Der jüngste Angriff wurde mit einem ähnlichen Sabotageakte im September verglichen, der mehr als 50.000 Menschen mehrere Tage lang ohne Strom ließ. Es bleibt jedoch unklar, ob die Brandstiftung an zwei Strommasten im Südosten Berlins das Werk der Vulkangruppe oder einer anderen radikalen Gruppe war.

Ausblick und Reaktionen der Behörden

Zurückblickend auf den jüngsten Angriff äußerte sich Bürgermeister Wegener: „Wir werden höchsten Druck auf die Täter ausüben. Wir wollen sie fassen“. Er fügte hinzu: „Es war eine linksradikale Gruppe, die erneut unsere Infrastruktur angegriffen hat und damit das Leben von Menschen, älteren Menschen, die möglicherweise auf Beatmungsgeräte angewiesen sind, sowie von Familien mit kleinen Kindern gefährdet. Wir müssen jetzt diese Täter fassen… das ist kein Scherz, das ist ein Terroranschlag.“