Zwei syrische Migranten, die mutmaßlich einen amerikanischen Touristen angegriffen und ihm das Gesicht verletzt haben, wurden Monate später von der Staatsanwaltschaft angeklagt.
Die Staatsanwaltschaft Dresden hat gegen zwei 21-jährige syrische Migranten Anklage erhoben wegen gefährlicher Körperverletzung und schwerer Körperverletzung. Zusätzlich werden die Männer, die bereits wegen sogenannter „geringer“ Straftaten vorbestraft sind, auch wegen mehrerer Fälle von Körperverletzung und schwerem Raub angeklagt.
Der Vorfall in Dresden
Die Anklagen ergehen Monate nach dem angeblichen Übergriff am 24. August. Berichten zufolge war der 20-jährige New Yorker Model John Rudat mit der Straßenbahn im malerischen Stadtzentrum von Dresden unterwegs, als er zwei Männer beobachtete, die Mädchen in der Bahn belästigten.
Als Rudat eingriff und sich für die Frauen einsetzte, sollen die beiden syrischen Migranten zunächst verärgert auf die Unterbrechung reagiert und den Touristen angegriffen haben. Einer der Männer soll Rudat geschlagen haben, während der andere ein Messer zog und ihm damit über das Gesicht schnitt, wobei tiefe Wunden an Nase, Lippen und Mund entstanden.
Nach dem Angriff
Kurze Zeit nach dem Übergriff kam es zu einem Missgeschick: Die deutsche Polizei entließ versehentlich einen der Verdächtigen. Rudat äußerte sich nach dem Vorfall aus dem Krankenhaus und kritisierte das Einwanderungsproblem in Deutschland. In einer Stellungnahme reflektierte er: „…wenn ihr nicht dachtet, dass Europa ein Einwanderungsproblem hat, insbesondere ein Integrationsproblem, lasse ich euch etwas Wissen zukommen… wenn sie so etwas den Menschen in Deutschland antun können und dann nur 12 Stunden später, noch weniger zu diesem Zeitpunkt, wieder entlassen werden, wo ist das Recht? Wo ist die Struktur? … was tun wir?“.
Ein aktueller Bericht lässt vermuten, dass Rudat die攻击 nicht für einen einfachen Streit hielt und sagte, der Verdächtige sei unter Drogen gestanden und „wollte mich töten“. Rudat beschrieb: „Er hatte diesen völlig verrückten Blick in seinen Augen… Plötzlich hörte ich das Klicken eines Messers – und bevor ich es wusste, schnitt er meine Nase.“