Einführung des gemeinsamen Handelsrahmens

Die Vereinigten Staaten von Amerika und die Republik Nordmazedonien haben in einer bedeutenden Vereinbarung einen Rahmen für ein Abkommen über gegenseitigen, fairen und ausgewogenen Handel geschaffen. Mit diesem Schritt soll die bilaterale Wirtschaftsbeziehung gestärkt werden, was beiden Ländern einen erweiterten Zugang zu den Märkten des jeweils anderen ermöglicht. Ziel ist es, die Handelsbeziehungen zu vertiefen, gemeinsame strategische Interessen zu unterstützen, das Wirtschaftswachstum zu fördern und die transatlantische Partnerschaft zu festigen.

Die wichtigsten Punkte des Abkommens, das derzeit in den finalen Zügen steckt, umfassen verschiedene Aspekte, die sowohl den Verkauf von Waren als auch die wirtschaftliche Zusammenarbeit betreffen.

Wesentliche Aspekte des Abkommens

Ein zentraler Punkt des Abkommens ist die Abschaffung der Zollgebühren für alle US-industriellen und landwirtschaftlichen Produkte, die nach Nordmazedonien exportiert werden. Im Gegenzug wird die United States die Rückvergütungszölle für Waren aus Nordmazedonien auf 15 Prozent beibehalten, wie im Executive Order 14257 vom 2. April 2005 festgelegt. Zudem wird eine Liste potenzieller Zollanpassungen für gleichgestellte Partner erstellt.

Darüber hinaus verpflichten sich beide Länder, gemeinsam an Lösungen für nichttarifäre Handelshemmnisse zu arbeiten, die den bilateralen Handel in prioritären Bereichen beeinflussen. Insbesondere sollen Konsultationen dazu stattfinden, um Barrieren für US-Lebensmittelprodukte auf dem mazedonischen Markt abzubauen.

Zusätzliche Handels- und Sicherheitsmaßnahmen

Ein weiterer Aspekt des Abkommens ist die Stärkung der wirtschaftlichen und nationalen Sicherheitskooperation. Dies soll die Resilienz der Lieferketten erhöhen und Innovationen vorantreiben, insbesondere in Bezug auf nicht-marktgerechte Politiken anderer Länder. Hierzu zählen auch Maßnahmen gegen Zollbetrug und die Zusammenarbeit bei Investitionsprüfungen sowie Exportkontrollen.

Bei der Entwicklung von Energieressourcen wird der Bau eines neuen Erdgas-Interconnectors zwischen Nordmazedonien und Griechenland hervorgehoben. Dieser wird Nordmazedonien helfen, die Energiesicherheit zu verbessern und die Energiequelle zu diversifizieren, einschließlich des Kaufs von US-Flüssigerdgas (LNG). Nach Abschluss des Interconnectors wird Nordmazedonien mit dem Kauf von US-LNG beginnen.

Umwelt- und digitale Handelsstandards

Nordmazedonien verpflichtet sich zudem zur Einführung und Aufrechterhaltung hoher Umweltstandards und zur effektiven Durchsetzung seiner Umweltgesetze. Ein weiteres wichtiges Thema sind die Zusagen zum Schutz des geistigen Eigentums sowie die Behebung von Arbeitsmarktproblemen.

Bezüglich des digitalen Handels erkennen beide Länder die Notwendigkeit an, hohe Standards zu setzen. Nordmazedonien hat sich verpflichtet, keine Digital-Service-Steuer zu erheben und die Einführung eines dauerhaften Moratoriums auf Zollgebühren für elektronische Übertragungen bei der Welthandelsorganisation zu unterstützen.

Mit den anstehenden Schritten wird das Abkommen vorbereitet, um die Formalitäten für den Inkrafttreten des Abkommens zu erledigen.