In Massachusetts hat ein Bank of America-Kunde durch einen raffinierten Betrug mehrere zehntausend Dollar verloren. Die Polizei berichtet, dass der Geschädigte von jemandem kontaktiert wurde, der sich als Betrugsermittler der Bank ausgab, so der lokale Nachrichtensender WCVB.
Der Täter verfügte über echte persönliche Daten und Kontoinformationen, was es ihm ermöglichte, das Vertrauen des Opfers zu gewinnen. Er überzeugte den Betroffenen, an einer sogenannten „Sting-Operation“ teilzunehmen, um kriminelle Insideraktivitäten innerhalb der Bank aufzudecken.
Die Masche der Betrüger
Auf Anweisung des Betrügers hob das Opfer 10.000 Dollar an einem Schalter in Norwood ab und gab das Bargeld einem Kurier, der es angeblich auf Fingerabdrücke analysieren sollte. Am nächsten Tag wurde der Geschädigte erneut überzeugt, eine weitere Summe von 12.000 Dollar abzuheben und diese in derselben Weise zu übergeben.
Am dritten Tag dieser Routine wurde schließlich ein Schaltermitarbeiter misstrauisch und informierte die Polizei.
Aufklärung ist notwendig
Wichtige Hinweise von Bank of America
Die Bank of America hat klargestellt, dass sie niemals anruft, textet oder E-Mails sendet, um nach Passwörtern, PINs oder einmaligen Autorisierungscodes zu fragen. Außerdem wird nicht verlangt, Geld auf sich selbst oder auf Dritte zu überweisen.