Der Lebensmittel-Lieferdienst Grubhub steht im Rampenlicht, während er sich auf die Auszahlung von Millionen in Form von Gutschriften an Kunden vorbereitet, um einen Rechtsstreit über seine Gebühren und Preise zu beilegen. Im Fokus der Klage stehen von Grubhub als irreführend empfundene Darstellungen bezüglich Liefergebühren, Servicegebühren und Menüpreisen.
Die Klage wurde im Superior Court des Bundesstaates Kalifornien eingereicht, wobei die Kläger, angeführt von Charles Wang, darauf hinweisen, dass zwischen dem 24. Januar 2019 und dem 12. Januar 2026 falsche oder irreführende Hinweise gegeben wurden. Kunden, die in diesem Zeitraum über die Grubhub- oder Seamless-App Essen an eine Adresse in Kalifornien bestellt und bezahlt haben, zählen zu den Anspruchsberechtigten.
Details zur Entschädigung
Betroffene Kunden können einen Gutschrift in Höhe von 10,00 US-Dollar für die Nutzung auf der Grubhub-App oder der Website erhalten. Insgesamt werden bis zu 5 Millionen US-Dollar in Form von Gutscheinen verteilt. Um eine Gutschrift zu beantragen, müssen sich die Kunden bis spätestens 12. Mai über ein Portal registrieren.
Ein Gericht des Bundesstaates hat bereits die Bekanntmachung des Vergleichs genehmigt und eine vorläufige Genehmigung erteilt. Die endgültige Genehmigung des Vergleichs ist für den 29. April angesetzt.
Position von Grubhub
Grubhub weist alle Vorwürfe zurück und bestreitet jegliche Verantwortung oder Haftung. Laut Unternehmensangaben habe das Gericht nicht zu Gunsten der Kläger oder von Grubhub entschieden, sondern beide Seiten hätten sich auf diesen Vergleich geeinigt, um die Kosten und Unsicherheiten eines Gerichtsverfahrens zu vermeiden. Der vorgeschlagene Vergleich bilde die beste Lösung für alle Betroffenen, lautet die Einschätzung der Kläger und ihrer Anwälte.
Es ist zu betonen, dass die vorgeschlagene Einigung nicht bedeutet, dass Gesetze gebrochen wurden oder dass Grubhub etwas falsch gemacht hat. Dies ist ein weiterer Aspekt, den die Gerichte und alle Beteiligten klarstellen möchten.