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Eine Texas-Baubude hat sich bereit erklärt, Personen zu entschädigen, deren sensible Informationen in einem Datenvorfall offenbart wurden. Laut dem Portal des Abwicklungsadministrators wird Mason Construction zwischen 55 und 5.000 US-Dollar pro Person zahlen, um eine Sammelklage zu begleichen, die das Unternehmen mit Sitz in Beaumont, Texas, der Nachlässigkeit und unzureichenden Datensicherheit beschuldigt.

In der Klage, die im März 2025 eingereicht wurde, wird behauptet, dass ein unbefugter Nutzer die fraglichen Daten zwischen dem 6. Januar 2024 und dem 20. Januar 2024 abgerufen hat. Die Opfer, die zwischen diesen Daten Verluste aufgrund von Identitätsdiebstahl oder Betrug im Zusammenhang mit dem Datenvorfall erlitten haben, könnten bis zu 5.000 US-Dollar erhalten, wenn sie entsprechende Nachweise vorlegen.

Entschädigungsdetails und Fristen

Zusätzlich wird eine Zahlung von bis zu 500 US-Dollar für Ausgaben bereitgestellt, die im Zusammenhang mit dem Austausch von Ausweisen, Kreditüberwachungen oder der Einfrierung bzw. Aufhebung der Kreditfreeze anfallen. Auch die Zeit, die beim Reagieren auf den Datenvorfall verloren ging, wird entschädigt, und zwar mit 25 US-Dollar pro Stunde für maximal drei Stunden.

Die Überprüfung hat bestätigt, dass während des Datenvorfalls Namen, Sozialversicherungsnummern, Führerscheinnummern, staatlich ausgestellte ID-Nummern (z. B. Pässe und staatliche Ausweise), finanzielle Informationen (z. B. Kontonummern sowie Kredit- oder Debitkartennummern), medizinische Informationen und Informationen zur Krankenversicherung, zusammengefasst als „Private Informationen“, gestohlen wurden.

Rechtlicher Hintergrund

Die Frist für die Einreichung von Entschädigungsansprüchen endet am 1. Juni. Die endgültige Genehmigungsanhörung wird am 4. Juni stattfinden. Trotz der Einigung in der Abwicklung bestreitet Mason Construction jede Schuld. Das Gericht hat zu diesem Zeitpunkt weder zu Gunsten der Kläger noch der Beklagten entschieden.