21. Januar 2026 – Vilnius, Litauen


Die Welt der Kryptowährungen hat sich weiterentwickelt. CoinGate, ein globaler Krypto-Zahlungsanbieter, hat seinen Jahresbericht 2025 veröffentlicht, der zeigt, wie Unternehmen Kryptowährungszahlungen zunehmend in ihre Betriebsabläufe integrieren. Der Bericht offenbart die Entwicklungen und Anpassungen, die während des vergangenen Jahres stattgefunden haben, und diese sind alles andere als unbemerkt geblieben.

Im Jahr 2025 verzeichnete CoinGate 1,42 Millionen verarbeitete Krypto-Zahlungen, was die Gesamtzahl seit der Gründung auf über sieben Millionen Zahlungen anhebt. Trotz einer Anpassung des Transaktionsvolumens während des Jahres deutet die Analyse nicht auf eine abnehmende Nachfrage hin, sondern vielmehr auf einen strukturellen Reset im Markt – der Gebrauch von Krypto verschiebt sich hin zu weniger, jedoch wertvolleren Transaktionen und stabileren Zahlungsgewohnheiten.

Das Comeback der Kryptowährungen

Bitcoin hat sich wieder an die Spitze der am häufigsten verwendeten Kryptowährungen auf CoinGate zurückgekämpft und macht nun 22,1 % aller Zahlungen aus, womit es USDT überholt. Die Stablecoins behalten jedoch eine bedeutende Rolle in diesem Bereich und repräsentieren 29,8 % aller Zahlungen, obwohl sich deren Zusammensetzung bemerkenswert gewandelt hat.

Insbesondere beleuchtet der Bericht, dass USDC zum dominierenden Stablecoin aufgestiegen ist, mit einem Anstieg des Bestellvolumens von 1.264 % im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr. Diese Entwicklung ist vor allem auf die Anpassungen an regulatorische Veränderungen zurückzuführen, da Unternehmen nun vermehrt auf vorhersehbare und konforme Vermögenswerte setzen.

Trend zu stabilen und automatisierten Zahlungen

Die Daten zeigen, dass 25,2 % aller Zahlungen in Stablecoins abgewickelt wurden, ein Anstieg gegenüber 16,7 % im Jahr 2024. Darüber hinaus stiegen die gesamten Krypto-Zahlungen von 27 % auf 37,5 %. USDC sticht hierbei besonders hervor, da sein Anteil bei den Abwicklungen von 0,01 % auf 12,6 % im Jahresvergleich gewachsen ist.

Für viele Händler ist Krypto nicht länger nur ein Zahlungsmittel, sondern wird als operatives Kapital genutzt, um Werte zu halten, das Treasury-Management zu optimieren und Auszahlungen zu tätigen. Diese Vorgehensweise zeigt sich auch in den Auszahlungsdaten: USDC machte im Jahr 2025 83,4 % aller Auszahlungen aus. Dies reflektiert seine Rolle als bevorzugte Währung für Auszahlungen.

Die Möglichkeit zur FX-Auszahlung von CoinGate ermöglichte es Händlern, Fonds aus bestehenden Bilanzen, einschließlich Fiat, im Moment der Auszahlung in Krypto umzuwandeln. Dabei wurden 85,4 % der in Euro getätigten Auszahlungen direkt in USDC umgewandelt. Nach der Umwandlung hielten 96,8 % der USDC-Auszahlungen ihre Form in USDC, was auf eine klare Präferenz für operative Stabilität hinweist.

Regulatorische Entwicklungen und Zukunftsausblick

Im Jahr 2025 erhielt CoinGate zudem eine Genehmigung nach dem MiCA-Rahmen (Markte für Krypto-Assets) von der Bank von Litauen. Diese Lizenz ermöglicht CoinGate, innerhalb eines einheitlichen europäischen Regelungsrahmens zu agieren und bietet Unternehmen mehr rechtliche Klarheit beim Betrieb von Krypto-Zahlungen und -Auszahlungen über Ländergrenzen hinweg.

Zusammengefasst zeigt CoinGates Bericht für 2025, dass sich der Markt in eine reifere Phase bewegt. Krypto-Zahlungen sind nicht verschwunden – sie sind operativer, standardisierter und fester Bestandteil der finanziellen Infrastruktur, wie Unternehmen ihr Geld verwalten.

Über CoinGate

Gegründet im Jahr 2014, ist CoinGate eine nach MiCA lizenzierte Kryptowährungszahlungs-Lösung, die es Unternehmen ermöglicht, Zahlungen in Krypto-Assets über mehrere Netzwerke und Layer-2-Lösungen zu akzeptieren und zu verwalten. Das Unternehmen bietet zudem Krypto-Auszahlungen und grenzüberschreitende FX-Tools für Geschäftsauszahlungen an. CoinGate hat seinen Sitz in Litauen und bedient Händler weltweit. Weitere Informationen finden Sie unter coingate.com.

Kontakt

Vilius Barbaravicius, Content-Manager bei CoinGate