In der Welt der Kryptowährungen gibt es ständig neue Entwicklungen und Meinungen. Aktuell sorgt Michaël van de Poppe, ein Analyst und Trader im Krypto-Sektor, für Aufsehen mit seiner Einschätzung zum Bitcoin (BTC). Er sieht die digitale Währung als deutlich unterbewertet im Vergleich zu Gold und verweist auf historische Daten, die bedeutende Marktmuster abbilden.
Van de Poppe erklärte in einer Reihe von Marktanalysen, dass die Bewertung von Bitcoin im Verhältnis zu Gold ein seltenes Signal zeigt, das in der Geschichte des Assets nur einige Male aufgetreten ist. „Dies ist das vierte Mal in der Geschichte, dass die #Bitcoin-Bewertung gegen Gold einen RSI von 30 erreicht“, so Van de Poppe. Die letzten drei Male, als dies geschah, lagen in den Bärenmärkten von 2015, 2018 und 2022. „Die Geschichte zeigt, dass Bitcoin heute extrem unterbewertet ist im Verhältnis zu Gold. Es ist weise, jetzt zu kaufen“, fügte er hinzu.
Marktentwicklungen und Goldpreis
Zusätzlich bemerkt Van de Poppe, dass die jüngste Stärke von Gold möglicherweise an einem Wendepunkt steht, was größere Auswirkungen auf die Märkte in den kommenden Wochen haben könnte. „Je höher es geht, desto näher kommen wir einem Wendepunkt, insbesondere mit den Indikatoren, die überall einen Höchststand erreichen“, betont er und ergänzt, dass die nächsten zwei Wochen entscheidend für die kommenden Monate sein könnten. „Wenn es nicht anzieht, wird die Volatilität abnehmen, und wir sind wahrscheinlich dabei, die Verhältnisse umzukehren.“
Die geopolitischen Unsicherheiten scheinen den Markt zu beeinflussen, doch Van de Poppe bleibt optimistisch gegenüber Bitcoin. „Viele Menschen haben Angst vor der aktuellen Bewegung in #Bitcoin. Ich denke nicht, dass man sich Sorgen machen sollte“, erklärt er. Er sieht die Preisstruktur von Bitcoin weiterhin intakt und hält fest, dass die Kryptowährung über dem 21-Tage-Durchschnitt bleibt.
Technische Indikatoren und Preisstruktur
Obwohl geopolitische Spannungen zunehmen, weist Van de Poppe darauf hin, dass dies nicht unbedingt zu einem Preisverfall führen muss. „Die Dinge wirken instabil, weil sich die Geopolitik zuspitzt, aber das bedeutet nicht, dass der Preis in diese Richtung fallen sollte“, so seine Einschätzung. Er empfiehlt Anlegern, die Entwicklungen im Blick zu behalten, ohne in Panik zu geraten.
Mit seiner Analyse, die auf historischen Mustern basiert, gibt Van de Poppe wertvolle Einblicke für Krypto-Investoren. Sein Hinweis auf die derzeitige Unterbewertung von Bitcoin im Vergleich zu Gold könnte für viele Anlass sein, sich intensiver mit dieser digitalen Währung auseinanderzusetzen.