Eine Bankangestellte eines milliardenschweren Finanzinstituts in den USA sieht sich schweren Vorwürfen gegenüber. Die 54-jährige Sherry Manz aus Knoxville wird beschuldigt, die Systeme ihrer Bank manipuliert zu haben, um von den Konten der Kunden Tausende von Dollar zu stehlen.

Nach Angaben von WATE 6 News wurde Manz mit vier Anklagen wegen Urkundenfälschung und einer Anklage wegen Diebstahls konfrontiert, nachdem sie angeblich insgesamt 8.450 USD von mehreren Kundenkonten abgehoben hat, während sie als Kassiererin bei einer Filiale der Fifth Third Bank beschäftigt war.

Manipulation der Konten

Die Ermittler behaupten, dass die unbefugten Aktivitäten zwischen dem 17. September und dem 17. Oktober 2025 stattfanden. Laut der Staatsanwaltschaft nutzte Manz ihre Position, um unautorisierte Abhebungen vorzunehmen, indem sie die Unterschriften der Kunden auf Abhebungsformularen fälschte.

Überwachungsaufnahmen sollen sie dabei gefilmt haben, wie sie während mindestens einer Transaktion das Bargeld zählte und es anstatt an den Kunden zurückzugeben in ihre Tasche steckte.

Geständnis und rechtliche Folgen

Berichten zufolge gestand Manz später einem Beamten für Bundesvergehen, dass sie die Formulare ausgefüllt hatte. Sie erklärte den Ermittlern, dass sie „üben“ würde, so die Anklagedokumente.

Wenn Manz für schuldig befunden wird, könnte sie mit erheblichen rechtlichen Konsequenzen rechnen. Der genaue Umfang der möglichen Strafen wird jedoch erst während der Präsentation der Fälle von Anklage und Verteidigung festgelegt.

Rolle der Behörden

Die örtlichen Strafverfolgungsbehörden und die Staatsanwaltschaft im Knox County betonen weiterhin die Bedeutung robuster interner Prüfmechanismen und ständiger Wachsamkeit, um finanzielle Fehlverhalten innerhalb der Bankinstitute zu erkennen und zu verhindern.