Heute ist der 18.04.2026. Die Maispreise zeigen sich am Donnerstagmorgen kräftig und verzeichnen einen Anstieg zwischen 4 und 6 Cent. Dies folgt auf einen erfreulichen Mittwoch, an dem die Futures mit Gewinnen von 8 bis 9 Cent in den vorderen Monaten schlossen. Die Marktteilnehmer dürften sich über die gestiegenen offenen Positionen freuen, die am Mittwoch um 46.175 Kontrakte zulegten. In der Nacht wurden zudem 137 Lieferungen gegen März-Mais ausgegeben, was das Vertrauen in die Märkte weiter stärkt.

Der nationale Durchschnittspreis für Bargeld-Mais, ermittelt von CmdtyView, stieg auf $4,17 ¾, was einem Zuwachs von 8 Cent entspricht. Auch die Rohölpreise zeigen Aufwärtstendenzen und legten am Donnerstagmorgen um $6,06 zu. Ein Blick auf die EIA-Daten vom Mittwoch zeigt, dass die Produktion um 31.000 Barrel pro Tag auf 1,126 Millionen Barrel pro Tag gestiegen ist. Gleichzeitig verringerten sich die Ethanolbestände um 757.000 Barrel auf 25,58 Millionen Barrel, während die Raffinerie-Eingaben um 37.000 Barrel pro Tag auf 901.000 Barrel pro Tag zulegten.

Aktuelle Verkaufszahlen und Marktentwicklungen

Die Benzinversorgung, die als implizierte Benzinnachfrage gilt, stieg um 11,4 % auf 9,24 Millionen Barrel pro Tag. Am heutigen Donnerstagmorgen werden die Exportverkäufe erwartet, wobei zwischen 0,8 und 2,2 Millionen Tonnen Maisverkäufe für die alte Ernte in der Woche bis zum 5. März prognostiziert werden. Bei den Verkäufen der neuen Ernte werden Schätzungen zwischen 0 und 150.000 Tonnen abgegeben.

Die Futures für März 26 Mais schlossen bei $4,44 1/4, ein Anstieg um 8 Cent, und zeigen aktuell eine weitere Steigerung um 4 1/4 Cent. Der Mai 26 Mais legte ebenfalls um 8 Cent zu und schloss bei $4,60 1/4, während Juli 26 Mais um 8 3/4 Cent auf $4,72 zulegte. Aktuell verzeichnet er einen Anstieg um 5 1/2 Cent. Es sei erwähnt, dass Austin Schroeder zum Zeitpunkt der Veröffentlichung keine Positionen in den genannten Wertpapieren hatte.

Mais – Eine globale Perspektive

Mais ist nicht nur in Deutschland, sondern weltweit das wichtigste Getreide und hat Weizen und Reis als führende Sorten abgelöst. In Nordamerika und Europa wird Mais überwiegend als Tierfutter verwendet, was die Bedeutung dieser Pflanze in der Landwirtschaft unterstreicht. Die jährliche weltweite Produktion beträgt etwa 677 Millionen Tonnen, wobei die USA mit etwa 41 Prozent der globalen Ernte an der Spitze stehen. Die EU-Länder tragen mit etwa 189 Millionen Tonnen Grün- und Silomais sowie 53 Millionen Tonnen Körnermais ebenfalls erheblich zur Produktion bei.

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Die Vielfalt der Maiskulturen ist beeindruckend: Von Hartmais, der zur Zeit des Kolumbus verbreitet war, über Zahnmais bis hin zu Puffmais, einer der ältesten Züchtungen der Indianer. In Deutschland werden etwa 70 % des angebauten Mais für Futterzwecke verwendet. Der Rest findet seinen Weg in die Lebensmittelindustrie, wo Produkte wie Maisstärke, Glukosesirup und Popcorn auf den Tisch kommen.

Die USA sind der größte Verbraucher von Mais, gefolgt von China und Brasilien. Während der Großteil der Produktion in den jeweiligen Ländern bleibt, gelangen kleinere Mengen auf internationale Märkte. Die größten Importeure sind Staaten in Lateinamerika, Afrika, dem Nahen Osten und Asien, insbesondere Japan, Südkorea und Taiwan. Mais wird an verschiedenen Börsen gehandelt, doch das Chicago Board of Trade bleibt der bedeutendste Markt für den Handel mit diesem wichtigen Rohstoff.

Der Handel mit finanziellen Instrumenten, einschließlich Rohstoffen wie Mais, birgt immer Risiken. Die Preise können stark schwanken und unterliegen externen Einflüssen, sei es durch finanzielle, regulatorische oder politische Ereignisse. Daher ist es unerlässlich, dass Investoren sich der Risiken bewusst sind und gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch nehmen, um fundierte Entscheidungen zu treffen.